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Ausstattung - Abgasnachbehandlung
Aufbau der Anlage
Für die Abgasnachbehandlung sind Synthesegasprüfstände vorhanden, mit denen ein motorisches Realabgas mit realitätsnahen Raumgeschwindigkeiten nachgebildet werden kann. Eine schnelle Umschaltung zwischen zwei Linien (z.B. fett - mager) ist möglich.
Die Katalysatorteststrecke ist heizbar. Vor und nach Katalysator können diverse Abgassensoren eingeschraubt werden.
Vor und nach Katalysator kann das Abgas analysiert werden (FTIR, NDIR, CLD, FID, paramagnetisch O2 ).
Die Anlagen sind so ausgelegt, dass sowohl aktiv oder passiv beheizte Gassensoren (bis 1000 °C) oder Katalysatoren vermessen werden können.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, katalytische Umsatzmessungen an Pulvern in einem Vertikalofen im Quarzreaktor durchzuführen.
Zusätzlich steht ein Motorprüfstand zur Verfügung.
Daten der Anlage(n)
Maximale Katalysatortemperatur: 750 °C
Maximale Raumgeschwindigkeit bei Probengröße Ø 2,5 cm x 6 cm: 40.000/h
Derzeit installierte Gase:
| Stickstoff N2 |
Sauerstoff O2 |
| Kohlendioxid CO2 |
Wasserdampf H2O |
| Kohlenmonoxid CO |
Wasserstoff H2 |
Verschiedene Kohlenwasserstoffe (CnHm)
Stickstoffmonoxid (NO)
Stickstoffdioxid (NO2 )
Ammoniak (NH3)
Abgasanalyse:
- FTIR (für HC-Analyse, NH3, NO, NO2, N2O usw.; Fa. Thermo, Typ Nicolet 6700, mit DRIFT-Zusatz)
- CLD (für NO, NO2 simultan; Fa. eco physics, Typ CLD 700 EL ht)
- NDIR (für CO und CO2; Fa. Fisher-Rosemeount, Typ NGA 2000-Serie)
- FID (für THC; Fa. Fisher-Rosemeount, Typ NGA 2000-Serie)
- Paramagnetische Messzelle (für O2; Fa. Fisher-Rosemount, Typ NGA 2000-Serie).
- Breitband-Lambda-Sonden (für Gleichgewichts-Sauerstoffgehalt im Mageren bzw. Luftzahl im Fetten und im Mageren; Fa. Etas (Bosch), Typ LSU 4.7)
- GC
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Ralf Moos, Telefon: 49 921 55 7400, Ralf.Moos@uni-bayreuth.de
Dr.-Ing. Gunter Hagen, Telefon: 49 921 55 7406, Gunter.Hagen@uni-bayreuth.de
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